Aufstiegsrelegation der 2. Mannschaft
29.06.2026
FV Tennenbronn - SG Oberbaldingen/Öfingen 0:3
Am Samstag, 20.06 stand für unsere zweite Mannschaft das erste Relegationsspiel gegen die SG Oberbaldingen/Öfingen auf dem Programm. Vor einer gut gefüllten Kulisse auf dem Schächle ging die Mannschaft hochmotiviert in die Partie. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams lieferten sich viele intensive Zweikämpfe, wodurch es immer wieder zu kleineren Verletzungsunterbrechungen kam. In einer ausgeglichenen Anfangsphase waren Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. In der 32. Minute mussten unsere Jungs jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Nach einem Fehler im Aufbauspiel nutzten die Gäste ihre Möglichkeit konsequent aus und gingen mit 0:1 in Führung. Bis zur Halbzeit ließ unsere Mannschaft keine weiteren großen Chancen zu, konnte offensiv aber ebenfalls nur selten für Gefahr sorgen. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst unverändert. In der 59. Minute erhielt die SG Oberbaldingen/Öfingen nach einem Foulspiel an der Strafraumkante einen Elfmeter zugesprochen. Diese Gelegenheit ließen sich die Gäste nicht entgehen und erhöhten auf 0:2. Dabei war Torhüter Jonas Moosmann, der über die gesamte Partie hinweg eine starke Leistung zeigte, chancenlos. Nur zwei Minuten später folgte bereits der nächste Nackenschlag. Erneut führte ein Fehler im Aufbauspiel zu einem Ballverlust, den die Gäste eiskalt zum 0:3 ausnutzten. Trotz des deutlichen Rückstands gab sich unsere zweite Mannschaft nie auf und zeigte über die gesamten 90 Minuten vollen Einsatz. Allerdings gelang es nur selten, sich klare Torchancen herauszuspielen, sodass es am Ende bei der 0:3-Niederlage blieb.
SSC Donaueschingen - FV Tennenbronn 2 2:1
Nach der 0:3-Niederlage im ersten Aufstiegsspiel gegen die SG Oberbaldingen/Öfingen und dem torlosen Unentschieden zwischen der SG Oberbaldingen/Öfingen und dem SSC Donaueschingen war die Ausgangslage für die zweite Mannschaft des FV Tennenbronn eindeutig: Im abschließenden Aufstiegsspiel beim SSC Donaueschingen musste ein Sieg her, um den Aufstieg in die Kreisliga A perfekt zu machen.
Trotz des späten Anpfiffs um 18 Uhr hatten beide Mannschaften mit hochsommerlichen Temperaturen zu kämpfen. Der FV Tennenbronn 2 kam jedoch deutlich besser in die Partie. Die Gäste übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle, erspielten sich mehrere gute Torchancen und waren die aktivere Mannschaft. Doch wie so oft im Fußball wurden die ausgelassenen Möglichkeiten bestraft. In der 15. Minute ließ die Tennenbronner Defensive einem Donaueschinger Spieler zu viel Platz. Dieser zog aus rund 20 Metern ab und traf unhaltbar zur 1:0-Führung.
Von dem Rückstand ließ sich der FV jedoch nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiter mutig nach vorne. Erneut erarbeitete sich Tennenbronn gute Möglichkeiten, blieb im Abschluss aber glücklos. Donaueschingen hingegen zeigte sich vor dem Tor äußerst effektiv. Kurz vor der Pause führte ein Ballverlust im Spielaufbau zu einem schnellen Gegenangriff. Der Pass in die Spitze erreichte den Stürmer, der den Ball gerade noch am herauslaufenden Torhüter vorbeispitzelte und zum 2:0 einschob (42.).
Auch nach dem Seitenwechsel gab sich Tennenbronn 2 nicht auf und erhöhte den Druck. Der verdiente Anschlusstreffer fiel in der 56. Minute nach einem Eckball, den Jonas Hermann zum 2:1 verwertete. In der Folge drängte der FV auf den Ausgleich und erspielte sich weitere gute Chancen. Donaueschingen kam offensiv kaum noch zur Entlastung und konzentrierte sich auf die Defensive. Trotz einer starken Schlussphase wollte der Ausgleichstreffer jedoch nicht mehr fallen. Am Ende musste sich der FV Tennenbronn 2 trotz einer insgesamt überzeugenden Leistung mit 1:2 geschlagen geben. Damit platzten die Aufstiegsträume in die Kreisliga A.
Dennoch können Mannschaft und Trainerduo Björn Hermes und Andreas Dold mit Stolz auf eine herausragende Saison zurückblicken. Mit der Meisterschaft und einer über die gesamte Spielzeit hinweg starken Leistung hat sich das Team großen Respekt verdient.
PS: Bevor ich als Spielberichtschreiber in den Ruhestand gehe, muss noch eine letzte Pflicht erfüllt werden: Liebe Grüße an meine Oma Luzia Moosmann.